Der Begriff Arthrose (Syn. Arthrosis deformans – altgriech. ἄρθρονarthron, ‚Gelenk‘ und lat. deformare ‚verstümmeln‘) bezeichnet nach einer nichtamtlichen Definition in Deutschland einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt.
Ursächlich werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergesicht), angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen, wie Fehlstellungen der Gelenke, oder auch knöcherner Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen. Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung (Arthritis) entstehen (
sekundäre Arthrose) oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung (sekundäre Entzündungsreaktion) einhergehen (aktivierte Arthrose). [1] In der anglo-amerikanischen Fachliteratur wird die Arthrose als Osteoarthritis (OA) bezeichnet, nicht zu verwechseln mit der Rheumatoiden Arthritis (engl. Rheumatoid Arthritis, RA), einer chronisch entzündlichen Gelenkerkrankung.
Grundsätzlich können alle Gelenke von arthrotischen Veränderungen betroffen werden. In Deutschland ist die Erkrankung am häufigsten im Kniegelenk lokalisiert. [2]Arthrose ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis. [3]In Deutschland leiden etwa 5 Millionen Menschen an einer Arthrose. [4]Es ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung (Arthropathie). [5]  ( Wikipedia, Okt.2013)

 

Arthrose – Ursachenfindung:
Mittels bildgebender Verfahren wird diese Diagnose sehr häufig gestellt. Selbst wenn diese Diagnose zutreffend ist, haben die Schmerzen nach unserer Erfahrung keinen ursächlichen Bezug zur Arthrose.

Weshalb die Schmerzen bei Arthrose nicht von Seiten der Arthrose kommen?!
- Was ich im Folgenden schreibe gilt für alle Gelenke -

Nur in den Gelenkkapseln sowie in der Knochenhaut gibt es sog. Freie Nervenendigungen (Nozizeptoren). Also in den Gelenken selbst gibt es solch eine Schmerzweiterleitung ans Gehirn gar nicht – mit einer Aussnahme: wenn es nämlich eine klassische Entzündung ist, mit all ihren 5 Entzündungszeichen: Funktionsbeeinträchtigung, Schmerz, Schwellung, Hitze und Rötung.
Sogar bei einer Arthrose im sehr fortgeschrittenem Stadium (sog. Knorpelglatze, da so gut wie kein Knorpel mehr vorhanden) behilft sich unser Organismus mit der Bildung eines "Ersatzschmierfilms", um zu verhindern, dass Knochen auf Knochen reibt, was starke Schmerzen verursachen würde. Hierbei wäre ich vorsichtig mit Injektionen ins Gelenk, auf dass dieser sinnvolle Schmierfilm sich nicht mehr bildet.

Wie sind dann die Schmerzen bei Arthrose zu erklären?
Da -wie oben erwähnt- im Gelenk solche "Schmerzempfangsstationen" nicht vorhanden sind, müssen die Schmerzen von woanders herrühren. Auslöser sind erfahrungsgemäß sog. "Alarmschmerzen" des Körpers. Schmerzsensoren auf Bindegewebe sowie Knochenhaut senden Signale an das zentrale Nervensystem, wenn sich Ihre Muskulatur zusammen mit dem umliegenden Bindegewebe stark verkürzt hat. Dieser Alarmschmerz warnt vor weiteren Fehlprogrammen und zu starken Druckkräften in Ihre Gelenke, letztlich vor übermäßiger Abnützung, welche jedes Gelenk in der Beweglichkeit einschränkt.

Eher fragwürdiges Vorgehen bei Arthrose:

  • Injektionen, Cortison, etc. ins Gelenk (damit evtl. Verlust der Schmierfilmbildung)
  • Korpelglättung (davon ist abzurraten, da makroskopisch nicht zu unterscheiden ist zwischen gutem und schlechtem Knorpel- Referenz Prof. Dr. Christian Gäbler,Wien)
  • Ungeeignetes Kraftraining, welches Ihre Muskeln verkürzt (oftmals falsch trainiert in Studios).
  • Schuheinlagen, Schonung (entpricht einem Teufelskreis, da nur geeignete Bewegung hilft).
  • viel tierisches Eiweiß (Fleisch, Käse,...): entspricht viel Arachidonsäure, ungut bei Entzündungen.


Arthrose-Schmerzen -ursächliche Behandlung:

  • Mit manueller Drucktechnik werden die dem Schmerzbild zugeordneten Schmerzpunkte behandelt. Damit wird im Wesentlichen im muskulär-faszialen Bereich eine Spannungssenkung der schmerzhaften Strukturen erreicht. Zusätzlich erwirkt wird eine verbesserte Durchblutung sowie verbesserter Lymphfluss mit Abbau des Stoffwechselstaus in den Faszien und muskulären Grundgeweben.
  • Sogenannte Schmerzfrei-Engpassdehnungen (wenige Minuten pro Tag) werden gerne von den Schmerzpatienten geübt, nachdem ihr reduzierter Schmerz ihnen dies ermöglicht. Dies ist auch nötig, um die Schmerzfreiheit oder die Schmerzreduktion nachhaltig beizubehalten. Unter exakter therapeutischer Anleitung werden diese Übungen eingeübt, welche die Engpässe aufweiten und dem Patienten langfristig helfen im muskeldynamischen Gleichgewicht zu bleiben.
  • Motion (Bewegungs-) Schule. Hier verbessern Sie nach erfolgreicher Schmerztherapie Ihre Beweglichkeit und Kraft, letztere ohne ihre Muskeln dabei zu verkürzen! Entweder tun Sie das als nun (fast ) schmerzfreier Schmerzpatient oder vorbeugend als ohnehin (noch) schmerzfreier Mensch, der möglichst bis ins hohe Alter eine hohe Lebensqualität sich erhalten möchte. Der vormalige Schmerzpatient trainiert hier natürlich auch weitergehende Übungen als zuvor für sein jeweiliges Schmerzgeschehen. Neben Übungen am Boden sind es alle Bewegungswinkel auch im Stand!
  • In der Motionschule (Training in Kleingruppen) kompensieren Sie die im heutigen Alltag und Lebensstil anfallenden einseitigen Bewegungsmuster, sozusagen ihre täglich krank trainierten Muskeln wieder! Gibt es was Genialeres. Sie können Ihre Hobbies, Alltagsverichtungen, Sportarten, die (unsereserachtens) bis auf Turnen alle recht einseitige Bewegunsmuster aufweisen, nun schadlos ausüben, da Sie diese ja biomechanisch systematisch ausgleichen!


Die LNB- Schmerztherapie (Druckpunkttechnik plus spezielle Engpassdehnungen) ist sehr effizient.

  • Wichtig -bevor Sie zu mir in die Schmerztherapie kommen: Bringen Sie soviel Schmerzen wie möglich mit in die Therapie. Bitte reduzieren Sie also Ihre Schmerzmittel - in Absprache mit Ihrem Arzt - soweit, dass deren Wirkung bei mir in der Behandlung möglichst gering ist.

 

Wieviele Behandlungen benötigen Sie?
Richten Sie sich auf 2 bis 5 Behandlungen ein.

 

 

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9°°bis17°°

(zT. auch bis 20°°)

  • nur nach Vereinbarung.
  • auch Hausbesuche innerhalb von EI
  • einen Erst-Termin erhalten Sie
    in Akutfällen innerhalb 24 Std.!
    zB.bei Migräne-Anfall...(auch abds.)

Kontakt:

Schmerzpraxis
Richard Kuhn
Heilpraktiker

Breitenauerstr.14
85072 Eichstätt
Tel.: 08421-2922